Farbtechnik & Raumgestaltung

Ausbildungsberufe

In der Rubrik Farbtechnik und Raumgestaltung finden Sie Informationen zu den folgenden Ausbildungsberufen:

  • Maler- und Lackierer/in der Fachrichtung Gestaltung und Instandhaltung ( 3-jährige Berufsausbildung)
  • Fahrzeuglackierer/in (3-jährige Berufsausbildung)

Prüfungen

Zwischenprüfung nach 1,5 – 2 Jahren
Gesellenprüfung nach 3 Jahren

Maler- und Lackierer/in

Die Berufsausbildung zur Malerin und Lackiererin/ zum Maler und Lackierer in der Fachrichtung Gestaltung und Instandhaltung wird im dualen System der Berufsausbildung durchgeführt, d.h. die Berufsausbildung findet an zwei Lernorten statt. Den praktischen Schwerpunkt bildet die Berufsausbildung im Ausbildungsbetrieb, die Theorie sowie allgemeinbildende Lerninhalte werden an ein bis zwei Tagen pro Woche in der Berufsschule vermittelt.

Link: https://www.farbenberufe.de/

Link: https://www.farbe.de/unsere-themen/ausbildung/malerin-und-lackiererin-mein-beruf/

Profil der beruflichen Handlungsfähigkeit

Selbständiges und kundenorientiertes Durchführen der Arbeiten auf der Grundlage von Arbeitsaufträgen, Plänen und Entwürfen allein und im Team und Koordinieren der Arbeiten mit anderen Gewerken, Planen der Arbeit, Einrichten von Arbeitsplätzen, Festlegen von Arbeitsschritten, benötigten Materialien und Bauteilen und Ergreifen von Maßnahmen zur Sicherheit und zum Gesundheitsschutz bei der Arbeit sowie zum Umweltschutz am Arbeitsplatz, Führen von Gesprächen mit Kunden, Prüfen der Arbeiten auf fehlerfreie Ausführung, Dokumentieren der Arbeiten, Durchführen von qualitätssichernden Maßnahmen und Übergeben der Arbeit an den Kunden, Erfassen von Mengen- und Zeitaufwand und Berechnen der erbrachten Leistungen, Prüfen, Bewerten und Vorbereiten von Untergründen für Beschichtungen, Durchführen von Schutzmaßnahmen für nicht zu bearbeitende Flächen und an Objekten, Behandeln, Beschichten, Bekleiden und Gestalten von Oberflächen, Instandhalten und Instandsetzen von Oberflächen, Durchführen von Ausbau- und Montagearbeiten, von Putz-, Dämm- und Trockenbauarbeiten, Durchführen von Messungen und Dokumentieren der Ergebnisse, Auswählen, Einrichten, Bedienen und Instandhalten von Geräten, Werkzeugen, Maschinen und Anlagen für den Arbeitsauftrag, Auf- und Abbauen von Arbeitsgerüsten, Bedienen von Hubarbeitsbühnen, Einsetzen und Instandhalten von Förder- und Transporteinrichtungen, Bearbeiten von Werkstoffen und Bauteilen, Verlegen von Decken-, Wand und Bodenbelägen, Entwerfen und Umsetzen von Konzepten für die Raum- und Fassadengestaltung, Herstellen von Beschriftungen und Kommunikationsmitteln, Durchführen von Energieeffizienzmaßnahmen, Durchführen von Holz- und Bautenschutzmaßnahmen.

Berufliche Tätigkeitsfelder

Maler/innen und Lackierer/innen der Fachrichtung Gestaltung und Instandhaltung arbeiten hauptsächlich im Malerhandwerk, in Betrieben der Fassaden- und Innenraumgestaltung, ggf. auch in Restaurierungsbetrieben. Sie sind auf unterschiedlichen Baustellen, zum Beispiel im privaten oder öffentlichen Bereich, im Wohnungsbau oder im Gewerbe-, Industrie- und Anlagenbau tätig.

Auf Basis des Rahmenlehrplans für Maler- und Lackierer/innen werden u.a. folgende Themenbereiche vermittelt:

  • Lackiertechniken
  • Oberflächengestaltungen
  • Kreativtechniken
  • Tapeziertechniken
  • Instandhaltung
  • Trockenbau
  • Wärmedämmung
  • Innenraum- und Fassadengestaltung

Link RLP: https://www.kmk.org/fileadmin/pdf/Bildung/BeruflicheBildung/rlp/MalerLackierer.pdf

Fahrzeuglackierer/in

Die Berufsausbildung zur Fahrzeuglackierer/in wird im dualen System der Berufsausbildung durchgeführt, d.h. die Berufsausbildung findet an zwei Lernorten statt. Den praktischen Schwerpunkt bildet die Berufsausbildung im Ausbildungsbetrieb, die Theorie sowie allgemeinbildende Lerninhalte werden an ein bis zwei Tagen pro Woche in der Berufsschule vermittelt.
Der Berufsschulunterricht für Auszubildende im Fahrzeuglackiererhandwerk findet im ersten Ausbildungsjahr (berufliche Grundbildung) zusammen mit den Maler und Lackierer/innen an der BBS I Uelzen statt. Danach wechseln die Fahrzeuglackierer/innen an die Axel-Bruns-Schule in  Celle (Berufsbildende Schulen II Celle).

Profil der beruflichen Handlungsfähigkeit

Selbständiges kundenorientiertes Durchführen der Arbeiten auf der Grundlage von Arbeitsaufträgen allein und im Team, Planen und Koordinieren der Arbeit, Festlegen der Arbeitsschritte und der benötigten Materialien, Ergreifen von Maßnahmen zur Sicherheit und zum Gesundheitsschutz bei der Arbeit sowie zum Umweltschutz am Arbeitsplatz, Führen von Gesprächen mit Kunden, Prüfen der Arbeiten auf fehlerfreie Ausführung, Dokumentieren der Arbeiten,
Durchführen von qualitätssichernden Maßnahmen und Erfassen von Mengen und Zeitaufwand zur Berechnung der erbrachten Leistungen, Prüfen, Bewerten und Vorbereiten für die Endbeschichtung von Untergründen, Durchführen von Schutzmaßnahmen für nicht zu bearbeitende Flächen, Beschichten, Behandeln und Gestalten von Oberflächen, Herstellen von Beschriftungen, Design und Effektlackierungen, Instandhalten und Instandsetzen von Oberflächen, Prüfen von elektrischen, elektronischen, pneumatischen und hydraulischen Bauteilen und Systemen auf Funktion, Durchführen von Demontage- und Montagearbeiten, sowie Ausführen von Verglasungen an Fahrzeugen, Durchführen von Instandsetzungsarbeiten an Fahrzeugen und Fahrzeugteilen, Durchführen von Messungen und Dokumentieren der Ergebnisse, Auswählen, Einrichten, Bedienen und Instandhalten von Geräten, Werkzeugen, Maschinen und Anlagen für den Arbeitsauftrag, Bearbeiten von Werkstoffen und Bauteilen.

Berufliche Tätigkeitsfelder

Fahrzeuglackierer/innen sind in handwerklichen Fahrzeuglackierereien und Karosseriereparaturwerkstätten oder auch in der Fahrzeugindustrie tätig.

Link RLP: Berufliche Schulen – Duale Ausbildung – Download

Unterricht

Der Unterricht in der Abteilung Farbtechnik und Raumgestaltung findet handlungsorientiert und in enger Kooperation zwischen fachpraktischem und fachtheoretischem Unterricht statt.

Die Schülerinnen und Schüler planen ihre Handlungen selbstständig, führen sie durch und bewerten ihre Arbeitsergebnisse.

Im Unterschied zur allgemeinbildenden Schule erfolgt der Fachunterricht nicht in Unterrichtsfächern wie z.B. Mathematik, Technologie oder Zeichnen, sondern mit Bezug auf den aktuellen Kundenauftrag in einem Lernfeld.
Der Unterricht ist in 12 Lernfeldern strukturiert, die jeweils thematische Schwerpunkte bilden. Je Ausbildungsjahr werden 4 Lernfelder behandelt.

Im Bereich der Fachpraxis gilt es die handwerklichen Fähigkeiten unter Beweis zu stellen, während in der Fachtheorie der dafür benötigte theoretische Unterbau geschaffen wird.

Wie in der allgemeinbildenden Schule gibt es aber auch bei uns Unterrichtsfächer wie Deutsch, Politik und Sport.

Die Beurteilung der Leistungen im Unterricht ist mit 50% mündlicher und 50% schriftlicher Leistung gewichtet.

Ansprechpartner*innen und Beratung

Ansprechpartner: Herr StR Christian Schröter  

E-Mail: christian.schroeter@bbs1uelzen.de