„Nur Mut !“
Ein nachhaltiges Projekt der Abteilung Bautechnik im Schuljahr 2024/25
Für unser Projekt „Nur Mut“ haben Schülerinnen und Schüler verschiedener Bildungsgänge gute Nachrichten gefunden, die Mut machen.
Die Idee:
Es ist nicht gut, immer nur schlechte Nachrichten wahrzunehmen. Das macht Angst. Wir wollen Mut machen.
Ihr habt tolle Sachen gefunden, viele gute Dinge und Lösungen, die passieren:
bei uns zuhause in der Region oder in Deutschland, sozial und gemeinschaftlich
oder mit neuen Technologien.
Alle erarbeiteten guten Nachrichten sind in diesem Heft zusammengestellt welches hier als PDF heruntergeladen werden kann.
Projektfahrt „Erinnerung und Zukunft“
15 Schüler*innen der BBS1Uelzen auf der Projektfahrt „Erinnerung und Zukunft“in Niederschlesien:
Kreisau, Breslau und KZ Gross-Rosen
Jährlich fährt eine Schülergruppe mit 15 Schüler*innen von der BBS1Uelzen nach Kreisau, der größten Jugendbegegnungsstätte in Mitteleuropa im früheren Gutshof der Familie von Moltke in Niederschlesien, 60 km südlich von Breslau.
Vom 3. März bis zum 8. März 2025 organisierten die Lehrer*innen aus Uelzen, Wolsztyn und Jabluniv gemeinsam mit der Leiterin der Stiftung Kreisau für die Europäische Verständigung eine abwechslungsreiche Woche für insgesamt 45 Schüler*innen mit vielen Workshops in englischer Sprache sowie eine Exkursion nach Breslau und in die Gedenkstätte des KZs Gross-Rosen.
Am ersten Tag in Kreisau lernten sich die Schüler*innen in Kleingruppen kennen, indem sie sich gegenseitig Zungenbrecher in ihrer Sprache beibrachten, diese per Handy aufnahmen – überall wurde geübt und gelacht! Auch weitere Sprach- und Sprechspiele und Aktionen zum Kennenlernen bereicherten die Woche.
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Wir kamen am 2. Tag im Konzentrationslager Gross-Rosen mit Museum an, welches bereits im Frühjahr 1940 wegen seines Granitsteinbruchs zum Arbeitslager installiert wurde. Bekannt war es, da die Unternehmen Blaupunkt und Siemens dort die Funkgeräte für das Militär herstellen ließen. Besonders eindrucksvoll waren die authentischen Berichte ehemaliger Gefangener, die per Video 2010 aufgenommen wurden und im Museum gezeigt wurden. Die Schilderung ihres Überlebenswillens und die Alltagssituationen wühlten uns als Menschen sehr auf, da zeitgleich die ukrainischen Jugendlichen und Lehrer von den aktuellen Konzentrationslagern in Russland berichteten, wo Ukrainer 2025 gefangen genommen werden.
Sowohl die Besichtigung der Arbeitsstätten – Steinbruch und Nachbildungen der Unterkünfte und Gemeinschaftsräume – als auch das Museum beeindruckten uns alle sehr. Geholfen hat uns allen, dass wir am Vortag mit einer Museumspädagogin ein Seminar zur Vorbereitung hatten.
Der nachmittägliche Ausflug nach Breslau, einer wunderschönen Großstadt mitten in Niederschlesien, war von Geschichte, Kunst und Gegenwart geprägt.
Nach dem Tag in der Gedenkstätte planten wir bereits im Vorfeld mit den Verantwortlichen in Kreisau einige kreative und sportliche Aktivitäten: in der Kreativwerkstatt durften sich alle mit dem zur Verfügung stehenden Material ausdrücken und bei sonnigen 18 Grad im Innenhof des Gutes Kreisau wurde uns von 3 Capoeira-Lehrern diese Sportart näher gebracht.
Wie in den letzten Jahren danken wir dem Deutsch-Polnischen Jugendwerk (DPJW), dass sie uns mit diesem Trinationalen Programm mit Jugendlichen aus Polen, der Ukraine und aus Deutschland, dem sog. Programm TRIYOU mit finanzieller Unterstützung des Auswärtigen Amtes, organisatorisch unterstützen. Diese Projektfahrt kann nur realisiert werden, weil das Deutsch-Polnische Jugendwerk gemeinsam mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Stiftung Kreisau für europäische Verständigung unterstützt, sodass eine qualitativ hochwertige Arbeit realisiert werden kann. Das sehr gut vorbereitete und nette Pädagogen-Team der Stifung Kreisau hat viele Module zum Thema „Erinnerung und Zukunft“angeboten, die uns sehr gut gefielen. Die Module waren gut strukturiert und didaktisch-methodisch sehr gut umgesetzt.
Müllvermeidung
Müllvermeidung als schulweites Thema
Die BBS I Uelzen nehmen mit eigenen Aktionen an der Europäischen Woche der Abfallvermeidung teil
„Das Problem mit dem Müll ist in den Köpfen der Menschen immer noch nicht richtig angekommen“, ist sich Lisa Schrayhuen, Schülerin an den BBS I Uelzen sicher: „Wir alle nehmen die Folgen ja eigentlich gar nicht richtig wahr; ab in die Tonne und jemand holt den Müll schon ab.“
Genau hier setzt die Europäische Woche der Abfallvermeidung an, die in Deutschland vom Umwelt-Bundesamt gefördert wird. Bundesweit hunderte Aktionen lassen sich nachlesen, die dazu dienen, das Thema Abfallvermeidung möglichst vielen Menschen nahezubringen.
An den BBS I Uelzen wurden von verschiedenen Klassen gleich mehrere Aktionen geplant und durchgeführt. Dass das Thema „Müll und Müllvermeidung“ nicht übersehbar bleibt, stellten Schülerinnen und Schülern mittels mehrerer Info-Stellwände, aber auch mit einer Unzahl überfüllter Mülltonnen, die im Bereich der Pausenhalle arrangiert wurden, sicher und sorgten damit für zahlreiche Gespräche und Diskussionen in den Pausenhallen. Sehr oft wird geäußert: „Ja, aber die Lebensmittel müssen doch irgendwie transportiert werden; oder: Was wäre denn sonst mit der Hygiene?“, berichten die Schüler Christopher Schulz und Niclas Papst. Doch je länger die Personen nachdenken und drüber sprechen, je mehr Ideen kommen doch: Papier-Tragetaschen, Papiertüten beim Gemüse, an die eigene Einkaufstasche denken, wieder mehr Glasflaschen anstatt Einweg-Plastik. Und für den geliebten Coffee-to-go? 3 Milliarden Einweg-Kaffee-Becher landen in jedem Jahr in Deutschland auf dem Müll, so Stina Linse und Charleen Dickmanns und machen Werbung für einen transportablen und wiederverwendbaren Kaffee-Becher.
In einem weiteren Projekt sammeln Schülerinnen und Schüler in einer Pfandbox Plastik-Flaschen. Rebecca Moldenhauer und Sabine Voigt, Lehrerinnen an den BBS I, erklären, worum es geht: „Unseren Pfand-Erlös werden wir Viva con Agua spenden; das ist eine Einrichtung, die sich in vielen Ländern der Welt mit Projekten für sauberes Trinkwasser engagiert.“ Dass aufgrund der Präsentation viele Schülerinnen und Schüler von Viva con
Agua überhaupt erst erfahren und im eigenen Unterricht darüber weitersprechen, ist sicher ein genauso wichtiger Erfolg dieser Idee.
„Diese bundesweite Veranstaltung ist ein Eckpfeiler für unseren schulischen Aktionsplan für berufliche Bildung für nachhaltige Entwicklung (BBNE)“, freut sich Schulleiter Stefan Nowatschin über die kreativen Ideen zum Thema.
Zu Gast an den BBS I Uelzen war Herr Andreas Harnisch vom Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises Uelzen (AWB) mit einem Vortrag zum Thema: „Ist die sorgfältige Sammlung von Bioabfall wirklich wichtig?“ In seinem Vortrag, der von 270 Schülerinnen und Schülern gehört wurde, machte Harnisch deutlich, dass es in erster Linie um Abfallvermeidung geht, ganz im Sinne des Kreislaufwirtschaftsgesetzes. Bioabfall sei aber auch als Rohstoff zu sehen, der maßgeblich dazu beiträgt, dass mit der Biogasanlage in Borg und dem in das öffentliche Netz eingespeisten Strom Überschüsse erwirtschaftet werden, die den Bürgerinnen und Bürgern des Landkreises zugutekommen.
Gemeinsam mit der Schulleitung wurden nach dem Vortragsteil auch konkrete Vorschläge erarbeitet, wie die Mülltrennung an den BBS I Uelzen verbessert werden kann.
Außerdem fand auch eine Sitzung der Schulleitung mit der Regionalgruppe von Cradle to Cradle statt, in der konkrete gemeinsame Projekte erörtert wurden. Cradle to cradle ist ein Verein, der sich als Denkschule versteht, in der Abfall nicht mehr vorkommt, sondern es immer um Rohstoffe geht („von der Wiege zur Wiege“).


Veranstaltung ein Eckpfeiler unseres Schulischen BNE-BBNE-Aktionsplans
Green IT
Energieeffizienzmessungen an Computersystemen
Nachhaltigkeitsprojekt Denkmalpflege aktiv – Der Schnellenmarkt in Uelzen
2016-2017 „Nachhaltigkeitsprojekt Denkmalpflege aktiv – Der Schnellenmarkt in Uelzen“ – Projektleiter Herr StR Ansgar Büsse – in Kooperation mit Deutsche Stiftung Denkmalschutz, der Bundessitiftung Umwelt und Michael Kopske, Bauaufsicht und Denkmalschutz der Stadt Uelzen; Stadtarchiv der Stadt Uelzen; Baustoffhandlung Firma Mölders; Doris Olbeter, Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege
Denkmal aktiv Schulprojekt an den BBS I UelzenHerunterladen
Nachhaltigkeitsprojekt des Beruflichen Gymnasiums Wirtschaft Klasse 12
2018 „Nachhaltigkeitsprojekt des beruflichen Gymnasiums Wirtschaft Klasse 12“ in Kooperation mit der Firma Heideglas, Uelzen
„Zertifikate, Label und Siegel. Nachhaltig, fair, regional, umweltverträglich – ist Zertifizierung die Lösung?“
